Unser Gehirn reagiert stärker auf negative Nachrichten, weil es evolutionär darauf programmiert ist, Gefahren schneller wahrzunehmen – die Amygdala schaltet bei Bedrohungen sofort den Alarmmodus ein, was damals überlebenswichtig war. Heute führt das jedoch dazu, dass wir oft mehr Angst und Stress empfinden, als die Situation erfordert. Positive Nachrichten und Optimismus sind deshalb wichtig:
Sie erweitern unseren Denk- und Handlungsspielraum, fördern Kreativität und stärken unsere psychische Widerstandskraft. Um den Fokus bewusst auf das Positive zu lenken, helfen einfache Übungen wie das „3-gute-Dinge-Training“: wenn du jeden Abend drei Dinge aufschreibst, die gut gelaufen sind, und warum sie passiert sind, trainierst du dein Gehirn, positive Erfahrungen stärker wahrzunehmen und langfristig resilienter zu werden.