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Blog: "Gedankenräume" - in kleinen Portionen

Kleine Gedanken, die Raum für eigene Einsichten öffnen.

 

Bildungsurlaub in Koop. mit der VHS Braunschweig

Seeljus® – Wenn therapeutische Fotografie, tiergestützte Pädagogik und Natur zum Resonanzraum für Entwicklung werden

 Anmeldung möglich

© marion-hoffmann

„Entwickeln Sie mit diesem Kurs eine kreative Methode, die Fotografie, Symbolarbeit und tiergestützte Pädagogik verbindet – und Fachkräften in der sozialen und therapeutischen Arbeit hilft, Jugendliche und Erwachsene durch bildhafte Reflexion, tierische Resonanz und praxisnahe Übungen in ihrer Selbstwahrnehmung und Heilungsfähigkeit zu stärken. Nutzen Sie darüber hinaus die Möglichkeiten zur Klärung eigener Themen und blockierender Verhaltensmuster.“
Der Bildungsurlaub arbeitet mit der Methode Seeljus®, einer beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragenen Methode zur Förderung von Selbstwahrnehmung, emotionaler Balance und persönlicher Entwicklung.
Der isomorphe Fotowalk ist ein Tool der Methode Seeljus® und umfasst kreative Perspektiven für Heilung, Resilienz und tiergestützte Begegnungen. „Ein isomorpher Fotospaziergang ist eine fotografische Erkundung, bei der äußere Muster und Formen als Spiegel innerer Denkmuster wahrgenommen werden. Indem sie sichtbar gemacht und abgebildet werden, können diese Strukturen bewusst reflektiert und damit verändert werden.“
Jugendlichen wird oft nachgesagt, dass sie viel Zeit am Handy verbringen, alles Mögliche fotografieren und an eine möglichst große Freundesgruppe senden. Diese Gewohnheit hat neben berechtigter Kritik und den negativen Auswirkungen auf die Wahrnehmung mit allen Sinnen ein großes Potenzial, die Jugendlichen zu erreichen und über die Fotografie einen Raum für Entwicklung und positive Verstärker zu schaffen.
Das Konzept Seeljus® zeigt, wie Fotografie den Wahrnehmungshorizont erweitert, Konzentration und Aufmerksamkeit fördert und in der Eigenreflexion negative Verhaltensmuster durchbrechen kann. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie der Einsatz von Tieren – Wild- oder Haustieren – Lernbereitschaft und Offenheit unterstützt. Eingesetzt werden können z.?B. Schulhunde, Zoo- oder Wildtiere. In diesem Kurs können Hunde, Schildkröten und Ponys in kurzen Einheiten eingebunden werden. Darüber hinaus wird mit Stofftieren geübt, die jedoch in der Praxis nur eine vergleichbare biochemische Reaktion auslösen.
Therapeutische Fotografie und tiergestützte Pädagogik werden in nachvollziehbaren Übungseinheiten verbunden, sodass ein praxisnaher Ablauf entsteht. Dieser kann eingesetzt werden, um soziale Kompetenzen zu fördern, Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern, Empathie zu entwickeln, eigene Grenzen zu überwinden und Verhaltens- oder Glaubensmuster neu zu ordnen.
Für die persönliche Resilienz können die erlernten Einheiten zur Klärung und Selbstreflexion genutzt werden – über die Theorie hinaus, mit eigenen Zielen und Veränderungsabsichten.

Für wen ist dieser Kurs?
Fachkräfte in der sozialen Arbeit (ab 18 Jahren), die mit Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten – z.?B. in Jugendarbeit, Traumatherapie, Sozialkompetenztraining oder in der tiergestützten Pädagogik.
Alle, die an kreativen Methoden auch zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind.
Fachkräfte, die ihre Methoden erweitern und ihre Klient:innen mit einem innovativen, praxisnahen Werkzeug unterstützen möchten, das Natur, Tiere und Kreativität verbindet.
Personen, die eigene Themen klären und ihre Resilienz stärken möchten.

Ihr Nutzen
Erlernen Sie eine einzigartige Methode, die Fotografie, Symbolarbeit, Naturerleben und tiergestützte Interventionen kombiniert.
Gewinnen Sie praktische Tools, um mit Jugendlichen und Erwachsenen neue Zugänge zu inneren Themen zu schaffen.
Entdecken Sie, wie Tiere als Spiegel und Resonanzpartner in die Fotowalks integriert werden können.
Stärken Sie Ihre Kompetenz in Trauma-, Resilienz- und Ressourcenarbeit.
Erweitern Sie Ihr Portfolio als Fachkraft um eine moderne, kreative und sofort einsetzbare Methode.

Kursaufbau
Einführung in den isomorphen Fotowalk
Wahrnehmung schärfen – Details im Außen, Klarheit im Innen
Die Kraft der Symbole – Bilder als Sprache der Seele
Tiere als Co-Pädagogen – tiergestützte Interventionen in Fotowalks integrieren
Transformation & Resilienz – Ressourcen sichtbar machen
Theorien zur Erklärung somatischer, sozialer und psychologischer Effekte
Tiere und Ethik, Tierschutz, gesetzliche Voraussetzungen
Integration & Abschluss mit Zertifikat

Weitere Informationen zum Kursleiter:
https://marion-hoffmann.de/
Veranstaltungsort und Treffpunkt:
Förderverein Naturkontaktstation Samtgemeinde Wathlingen e.V.
Hasklintweg
29339 Wathlingen
Treffpunkt (Weiterleitung zu Google Maps)

Die Veranstaltung ist nur als berufliche Bildungsmaßnahme für Niedersächsische Arbeitnehmer/-innen mit einem nachweisbaren beruflichen Bezug an oder als Aus- oder Fortbildungsmaßnahme für ehrenamtlich oder nebenberuflich Tätige anerkannt. (§ 11 Abs. 2 und 3 NBildUG). Für sonstige Interessierte ist diese Anerkennung nicht gültig.
Berufstätige, die Anspruch auf Bildungsurlaub haben, erhalten mit der Anmeldebestätigung die Anerkennungsnummer, die sie zur Beantragung bei ihrem Arbeitgeber benötigen.

Hinweis: Sie können diese Veranstaltung selbstverständlich auch ohne Bildungsurlaub buchen.

 

Kurs-Nr. EMV13BU
Kursleitung Marion Hoffmann
Beginn Mo. 24.05.2027 10:00 Uhr
Dauer 5 Termine
insges. 40 Unterrichtsstunden
Kursort Naturkontaktstation Wathlingen, Hasklintweg
Gebühr 292,00 €
Zusatzkosten von 10,00 € werden im Kurs mit der Dozentin abgerechnet.
Bitte mitbringen Kamera (wenn bedienbar), Smartphonekamera und dem Wetter angepasste Outdoorkleidung, Schreibmaterial
Kontakte

Janine Giesemann, Tel. +49 531 2412-214

Domna Xanthopoulou, Tel. +49 531 2412-320

3-gute-Dinge-Training

3-gute-Dinge-Training

Unser Gehirn reagiert stärker auf negative Nachrichten, weil es evolutionär darauf programmiert ist, Gefahren schneller wahrzunehmen – die Amygdala schaltet bei Bedrohungen sofort den Alarmmodus ein, was damals überlebenswichtig war. Heute führt das jedoch dazu, dass wir oft mehr Angst und Stress empfinden, als die Situation erfordert. Positive Nachrichten und Optimismus sind deshalb wichtig:

Weiterlesen: 3-gute-Dinge-Training
Hoffnung riskiert Handlung

Hoffnung riskiert Handlung

Hoffnung ist dann hilfreich, wenn sie Handlung riskiert. Und hinderlich, wenn sie Handlung ersetzt. Hoffnung kann sowohl Ressource als auch Abwehr sein.
Sie reguliert Affekte wie Angst und Ohnmacht auf ein händelbares Maß, sie hält ein Zukunftsfenster offen und stabilisiert das Selbst in Krisen.
Hoffnung kann aber auch zur Vermeidung von Handlung und Entscheidung werden. "Es wird sich schon irgendwie fügen" ersetzt konkrete Schritte. "Irgendwann wird es wieder gut" kann in unhaltbaren Situationen oder Beziehungen notwendige Veränderungen blockieren.
"Realisten" verzichten oft ganz bewusst auf Hoffnung. Das kann klar und nüchtern wirken. Aber häufig steckt dahinter ein Schutz vor Enttäuschung, ein Kontrollbedürfnis über Emotionen und manchmal eine Form von Resignation. Hoffnung kann verletzlich machen - aber sie schenkt Motivation, Zukunftsenergie und Handlungsspielraum.

Wer bin Ich? Und wie viele?

Wer bin Ich? Und wie viele?

Eine schöne Erkenntnis aus dem Isomorphen Fotowalk:
Wer bin ich? Wie viele Facetten von mir gibt es?
Was bedeutet es für meine Identität und mein Selbstverständnis, wenn ich mir diese Fragen stelle? Heißt das, dass die Grenzen meines Ich verschwimmen – dass ich keine klaren Konturen habe?
Wir neigen dazu, das Ich als einen festen, stabilen Kern zu denken.

Weiterlesen: Wer bin Ich? Und wie viele?
Ich habe Risse und Brüche erlitten

Ich habe Risse und Brüche erlitten

Im isomorphen Fotowalk zieht mich das an, was in Resonanz mit meinem inneren Zustand geht. Etwas im Außen wird plötzlich zum Spiegel meines Inneren – und gibt dem, was ich vielleicht lange nur diffus gespürt habe, eine sichtbare Form.

Weiterlesen: Ich habe Risse und Brüche erlitten
  1. "Es ist nie zu spät für einen Neuanfang." Ist das so?
  2. Konflikte entstehen nicht aus Bosheit
  3. Warum ich selbst gern im Verborgenen bleibe. Wichtige Mechanismen und Rollenverteilung im therapeutischen Kontext.
  4. Warum Abenteuer wichtig für dein Nervensystem sind

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© 2026 Marion Hoffmann
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