Immer wieder sprechen wir in den therapeutischen Gesprächseinheiten über das der Situation anhaftende „Schicksal“.
Wer oder was ist aber dieses Schicksal?
Es beschreibt die Vorstellung, dass bestimmte Ereignisse oder Lebenswege vorgegeben und damit unvermeidbar oder von etwas Höherem bestimmt sind. In besonders schmerzhaften Situationen kann der Schicksalsgedanke eine beruhigende Ordnung stiften: „Es soll so sein.“
Auch bietet der Schicksalsgedanke eine sinnstiftende Erklärung an. Das kann emotional entlasten.